Wiener Blut (1988) Produzenten: Rob & Ferdi Bolland
Auf dieser Platte präsentiert sich Falco zwischen Genie und Wahnsinn, dem Wahnsinn allerdings näher. Die erste Nummer "Wiener Blut", eine treibende, rockige Nummer über die Korruptheit der Wiener Highsociety, eines der Lieblingsthemen Falcos, ist ein gelungener Auftakt für ein Album. Die nächste Nummer "Falco rides again" hat Kultstatus wegen des Refrains. "Untouchtables", darauffolgend, eine rockige Nummer, ist gut gelungen. "Tricks" ist eine schwungvoller Rapgesang indem Falco seine Haltung gegenüber den übrigen Austropopern, "Wollt ihr einen Liedermacher oder einen Star?", festlegt. "Garbo" folgt, eine mit Orchesterklängen unterlegte Hommage an die große schwedische Schauspielerin.
"Satelitte to Satelitte" leitete dann den zweiten Teil von WIENER BLUT ein, der Teil der dem Wahnsinn des Werks wiederspiegelt. Laut dem KOMMISSAR sind dieser Song und die fünf darauffolgenden Lieder "Read a Book", "Walls of Silence", "Solid Booze", "Sand am Himalaja" und schließlich "Do it again" die schwächsten Lieder des Falken überhaupt. Diese spiegeln sich auch dann in der gesamten Beurteilung von WIENER BLUT wieder.
BEWERTUNG:+
Bis auf den Titelsong findet sich auf Wiener Blut kein Lied mit bleibendem Wert. So befindet der Kommissar WIENER BLUT als das sicher schwächste Werk des Falken, was sich auch in den Verkaufszahlen zeigte.