Da die Schule nicht wirklich seines war verließ er diese mit 16 und begann sich mit Gelegenheitsjobs sein Bort zu verdienen. Er fing an Baßgitarre zu spielen und besuchte das Musikkonservatorium. Ein halbes Jahr später beginnt er bei verschiedenen Bandprojekten mitzuwirken, (z.Bsp.:"Umspannwerk"). 1977, er versuchte gerade sich einen Namen in der Berliner Musikszene zu machen, sah er den DDR-Schispringer Falko Weisspflog bei einem tollkühnen Sprung im Fernsehen und beschloß sich von nun an "Falco God Aera" zu nennen, kürzte es aber schon bald bescheiden in "Falco" ab. In dieser Zeit spielte Falco bei Drahdiwaberl Designer-Anzüge tragend Baß. Die erste Nummer die er selber schrieb war "Ganz Wien". Am Anfang nur als Pausenfüller gedacht avancierte dieses Lied bald zum Kulthit der Wiener New Wave-Szene.
"Der Kommissar" war dann seine erste Solo-Single, und wurde inklusive aller Cover-Versionen 7 Millionen mal verkauft, und auch das von Ponger produzierte Album "Einzelhaft" wurde ein kommerzieller Erfolg.
Die abermals von Ponger porduzierte Nachfolge-Platte "Junge Römer" wurde von den Kritikern in den himmel gelobt, die Verkaufszahlen kamen aber nicht an "Einzelhaft" heran.
Danach verläßt Falco Rober Ponger und tut sich mit den Bolland-Brüdern zusammen. Gemeinsam bringen sie "Falco 3", die erfolgreichste Platte", heraus. Im März 1986 war dann "Rock Me Amadeus" vier Wochen lang die Nummer eins der amerikanischen Charts, und auch in England setzt sich die Single an die Spitze der Charts. Falco war mit "Amadeus" eigentlich weltweit - die Nummer eins.
Mit den Bollands wurde dann auch "Emotional" veröffentlicht, danach wechselte er wieder zu "Ponger", "Data de Groove", um dann wieder mit den Bollands "Wiener Blut" zu produzieren. Die Erfolgskurver ging leider Steil nach unten. Schwache Verkaufszahlen, eine abgesagte Tournee, Famielenprobleme (eine unglückliche Ehe mit Isabella Vitkovic, die Entdeckung, daß seine "Tochter" Katharina Bianca gar nicht seine Tochter war) - wenn man es mit deutschen Lettern sagen will erlebte er einen sogenannten "Karriereknick".
Er zog sich zwei Jahre komplett zurück, "rebuilding the career", um dann wie Phönix aus der Asche 1992 mit dem Album "Nachtflug" zurückzukehren. Das Album stürmte für zwei Wochen an die Spitze der österreichischen Hitparade. Insgesamt blieb das Album "Nachtflug" 17 Wochen und die Single "Titanic" 18 Wochen in den österreichischen Charts. Im Mai 1993 ging Falco erstmals nach sechs Jahren auf Tour.
1996 begiebt sich Falco wieder auf die Flucht, sein Ziel: Die Dominikanische Republik. Im Sommer dieses Jahres veröffentlicht Falco "Mutter, der Mann mit dem Koks ist da" unter dem Pseudonym T*MA. Dieses Lied sollte die Viva- und MTV-Generation ansprechen, und das Konzept ging auf. Einstieg auf Platz 3 der österreichischen Charts und das Video lief in heavy-rotation auf VIVA.
Während er die Single "Naked" (Platz 4) veröffentlichte, werkte er an einem neuen Album mit den Namen "Egoisten". Es erschien dann unter dem Titel "Out of the dark", und Falco konnte den Erfolg leider nicht mehr genießen.
Am 6.Februar 1998 starb er bei einem Autounfall, wie James Dean - zack, aus.
Jetzt fliegt der Falke so hoch wie nie - im Himmel.